Local SEO

Local SEO für Alfter: in der Umgebung gefunden werden.

Wenn Ihre Kunden aus der Region kommen, entscheidet sich viel auf wenigen Quadratzentimetern: im Kartenausschnitt über den Suchergebnissen. Genau dort setzt Local SEO an.

Warum lokale Suche anders funktioniert.

Bei einer allgemeinen Suchanfrage zeigt Google die Ergebnisse, die weltweit oder bundesweit am besten passen. Sobald aber ein Ortsbezug im Spiel ist, ändert sich die Logik. Dann wird nicht mehr nur bewertet, wer die beste Antwort hat, sondern auch, wer nah genug dran ist. Suchanfragen wie "Elektriker Alfter" oder "Steuerberater in der Nähe" spielen in einer eigenen Liga.

Das Ergebnis kennen Sie: Über den normalen Treffern erscheint ein Kartenausschnitt mit drei Einträgen. Diese drei Plätze bekommen einen erheblichen Teil aller Klicks, gerade auf dem Smartphone, wo darunter kaum noch etwas zu sehen ist. Wer dort nicht auftaucht, existiert für viele Suchende praktisch nicht.

Die gute Nachricht für Unternehmen aus Alfter, Bornheim oder Wachtberg: Der Wettbewerb um lokale Sichtbarkeit ist deutlich überschaubarer als bei überregionalen Themen. Oft konkurrieren nur eine Handvoll Betriebe um dieselbe Anfrage, und viele davon haben ihr Profil seit Jahren nicht angefasst. Da lässt sich mit sauberer Arbeit schnell etwas bewegen.

Woran sich die lokale Platzierung entscheidet

Google nennt selbst drei Faktoren, und die decken sich mit dem, was man in der Praxis beobachtet.

  • Relevanz. Passt das Unternehmen überhaupt zur Anfrage? Das hängt davon ab, wie vollständig und eindeutig das Profil und die Website beschreiben, was Sie tun.
  • Entfernung. Wie weit ist der Standort vom Suchenden oder vom gesuchten Ort entfernt? Dieser Faktor lässt sich nicht beeinflussen, wohl aber, für welchen Bereich Sie überhaupt in Frage kommen.
  • Bekanntheit. Wie präsent ist das Unternehmen sonst im Netz? Erwähnungen, Verzeichnisse, Verlinkungen und Bewertungen zahlen darauf ein.
Bausteine

Woran wir konkret arbeiten.

Local SEO ist keine einzelne Maßnahme, sondern die Summe aus vier Bereichen, die zusammenpassen müssen.

01

Google-Unternehmensprofil

Der Eintrag, der im Kartenausschnitt erscheint. Kategorien richtig wählen, Leistungen vollständig hinterlegen, Öffnungszeiten pflegen, echte Fotos einstellen, Fragen beantworten. Ein gepflegtes Profil schlägt ein vernachlässigtes fast immer, unabhängig von der Unternehmensgröße.

02

Website mit echtem Ortsbezug

Der Ort muss auf der Website vorkommen, aber sinnvoll. Also dort, wo er inhaltlich hingehört: im Titel, in der Beschreibung des Einzugsgebiets, in Beispielen. Nicht als Wortliste im Fußbereich, die niemand liest und die Google als Muster längst erkennt.

03

Einheitliche Angaben

Name, Anschrift und Telefonnummer sollten überall identisch sein: auf der Website, im Profil, in Branchenverzeichnissen. Abweichende Schreibweisen und alte Nummern aus dem letzten Umzug stiften Verwirrung, und zwar nicht nur bei Maschinen.

04

Bewertungen

Anzahl, Aktualität und Antworten zählen. Wir helfen dabei, systematisch nach Bewertungen zu fragen, ohne aufdringlich zu werden, und formulieren Antworten mit, auch auf kritische. Gekaufte Bewertungen sind tabu, das fliegt auf und beschädigt das Profil dauerhaft.

Ortsseiten: sinnvoll oder Spam?

Eine häufige Frage lautet, ob es sich lohnt, für jeden Nachbarort eine eigene Seite anzulegen. Die Antwort hängt davon ab, was auf dieser Seite steht. Eine Seite, die dieselben Sätze wie die Hauptseite enthält und in der nur der Ortsname ausgetauscht wurde, ist erkennbar automatisiert und bringt nichts. Google nennt so etwas eine Brückenseite und bewertet es entsprechend.

Sinnvoll wird es, wenn eine Ortsseite tatsächlich eigenen Inhalt hat: konkrete Projekte in diesem Ort, Besonderheiten des Einzugsgebiets, Anfahrt, örtliche Gegebenheiten. Für die meisten kleinen Unternehmen bedeutet das: eine gut gemachte Seite für den Hauptort schlägt zehn dünne Seiten für die Umgebung. Wie wir das bei uns selbst gelöst haben, sehen Sie auf der Seite Webagentur Alfter.

Für wen sich der Aufwand besonders lohnt

Am stärksten wirkt lokale Sichtbarkeit dort, wo Menschen unter Zeitdruck suchen und schnell eine Entscheidung treffen. Das gilt für Handwerksbetriebe, Praxen, Kanzleien, Autohäuser, Gastronomie und alle Dienstleister mit festem Einzugsgebiet. Wer bei "Heizung reparieren Alfter" nicht in der Karte auftaucht, wird bei dieser Anfrage schlicht nicht in Betracht gezogen.

Weniger dringlich ist das Thema für Unternehmen, deren Kunden bundesweit sitzen und die über Empfehlung oder Fachthemen gefunden werden. Für die ist klassische Suchmaschinenoptimierung der wichtigere Hebel. Auch da schadet ein gepflegtes Profil allerdings nicht, weil es Vertrauen schafft und in vielen Fällen die erste Berührung mit Ihrem Unternehmen ist.

Wenn kein Ladenlokal existiert

Nicht jedes Unternehmen hat eine Adresse, die Kunden besuchen. Handwerker, Berater und Dienstleister arbeiten oft beim Kunden vor Ort. Für solche Fälle gibt es im Unternehmensprofil die Möglichkeit, ein Einzugsgebiet zu hinterlegen statt einer besuchbaren Adresse. Das ist ausdrücklich vorgesehen und der ehrliche Weg.

Was dagegen Probleme macht: eine Adresse angeben, an der niemand arbeitet, etwa ein angemietetes Postfach oder eine Wohnung eines Bekannten im Wunschort. Google geht solchen Fällen nach, und im schlechtesten Fall verschwindet das Profil komplett. Der kurzfristige Vorteil steht in keinem Verhältnis zum Risiko.

Ablauf

Wie wir vorgehen.

Lokale Sichtbarkeit entsteht aus wenigen Schritten, die dafür konsequent gemacht werden.

  • 01Bestandsaufnahme. Wie steht das Profil da, welche Einträge existieren im Netz, wo widersprechen sich Angaben, wie sieht der lokale Wettbewerb aus.
  • 02Profil aufräumen. Kategorien, Leistungen, Beschreibung, Fotos, Öffnungszeiten und Einzugsgebiet vollständig und korrekt hinterlegen.
  • 03Website nachziehen. Ortsbezug sauber einbauen, Kontaktdaten einheitlich ausweisen, Ladezeit und mobile Bedienung prüfen.
  • 04Einträge angleichen. Wichtige Verzeichnisse prüfen und veraltete Angaben korrigieren lassen. Klingt banal, ist Fleißarbeit mit spürbarer Wirkung.
  • 05Bewertungen aufbauen. Einen einfachen Ablauf etablieren, mit dem zufriedene Kunden regelmäßig um eine Bewertung gebeten werden.
  • 06Beobachten. Anrufe, Routenanfragen und Klicks aus dem Profil auswerten und nachsteuern, wo es hakt.
Gut zu wissen

Fragen zur lokalen Sichtbarkeit.

Wie lange dauert es, bis sich etwas tut?

Änderungen am Unternehmensprofil wirken oft innerhalb weniger Wochen, manchmal schneller. Der Aufbau von Bewertungen und Bekanntheit braucht länger, hier rechnet man eher in Monaten. Insgesamt geht lokale Sichtbarkeit deutlich schneller als überregionale Platzierungen.

Muss ich für jeden Ort eine eigene Telefonnummer haben?

Nein. Eine Nummer, die überall gleich angegeben wird, ist besser als mehrere, die sich widersprechen. Wichtig ist Einheitlichkeit, nicht Menge.

Was tun bei einer schlechten Bewertung?

Sachlich antworten, den Sachverhalt kurz darstellen und eine Lösung anbieten. Eine gute Antwort wirkt auf spätere Leser oft überzeugender als die Bewertung selbst. Löschen lassen kann man nur, was gegen die Richtlinien verstößt, etwa Beleidigungen oder erkennbar erfundene Beiträge.

Reicht das Unternehmensprofil, oder brauche ich eine Website?

Das Profil allein reicht selten. Es beantwortet die Frage, ob es Sie gibt, aber nicht, warum jemand Sie wählen sollte. Außerdem fließt die Website in die Bewertung des Profils ein. Beides zusammen wirkt deutlich stärker als eines davon.

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Nächster Schritt

Zeit für einen Auftritt mit Wiedererkennungswert.

Erzählen Sie uns kurz, worum es geht. Wir melden uns persönlich, schauen uns Ihre Ausgangslage an und sagen Ihnen, was wir für sinnvoll halten.

Direkt: 0228 76389650 oder info@kennwerk.de