Frontend
Umsetzung des Entwurfs in HTML und CSS, sauber strukturiert und auf allen Bildschirmgrößen geprüft. Kein Framework, wo keines nötig ist.
Der Teil, den man nicht sieht und trotzdem täglich spürt: Ladezeit, Stabilität, Wartbarkeit. Wir schreiben Code, der auch in drei Jahren noch verständlich ist.
In der Webentwicklung gibt es eine bequeme Abkürzung: Für jedes Problem existiert ein fertiges Werkzeug. Ein Framework für die Oberfläche, eine Bibliothek für Animationen, ein Plugin für Formulare, ein Skript für Karussells. Zusammengesteckt ist das schnell, und genau deshalb sieht ein großer Teil des Webs so aus, wie er aussieht: langsam.
Jedes dieser Werkzeuge bringt Code mit, den der Besucher herunterladen und der Browser verarbeiten muss. Bei einer Unternehmenswebsite mit zehn Seiten steht dieser Aufwand oft in keinem Verhältnis zum Nutzen. Ein Menü, das auf- und zuklappt, braucht kein Framework. Es braucht zehn Zeilen JavaScript.
Wir gehen deshalb den umgekehrten Weg. Ausgangspunkt ist sauberes, semantisches HTML, das auch ohne JavaScript vollständig lesbar ist. Darauf kommt CSS, das die Gestaltung übernimmt. JavaScript wird nur dort eingesetzt, wo es tatsächlich etwas kann, das anders nicht geht. Das Ergebnis sind Seiten, die schnell laden, wenig kaputtgehen und sich in Jahren noch anfassen lassen.
Ein häufiger Grund für langsame Seiten liegt gar nicht im Code, sondern im Server. Billighosting mit tausend Kunden auf derselben Maschine antwortet unter Last träge, und daran ändert auch der beste Aufbau nichts. Umgekehrt gilt: Ein überdimensionierter Server rettet keine schlecht gebaute Seite.
Für eine normale Unternehmenswebsite reicht ein solides Paket bei einem Anbieter mit Serverstandort in Deutschland. Wichtig sind aktuelle PHP-Versionen, ein Zertifikat für die Verschlüsselung, automatische Sicherungen und ein Support, der antwortet. Alles Weitere ist meistens Beiwerk, das gut klingt und selten gebraucht wird.
Wir richten das Hosting ein und übernehmen den Betrieb, wenn Sie das möchten. Der Vertrag läuft aber auf Ihren Namen, damit Sie unabhängig bleiben.
Google misst die Nutzererfahrung über die Core Web Vitals. Drei Werte sind entscheidend: wie schnell der größte sichtbare Inhalt erscheint, wie schnell die Seite auf die erste Eingabe reagiert, und wie stark das Layout beim Laden noch herumspringt. Der letzte Punkt ist der, der Menschen am meisten ärgert, wenn ein Bild nachträglich einlädt und der Text nach unten rutscht, während man gerade tippt.
Diese Werte lassen sich beeinflussen, und zwar mit unspektakulären Mitteln: Bilder in modernen Formaten und mit festen Maßen ausliefern, Schriften kontrolliert laden, nicht sichtbare Bilder erst später nachladen, unnötige Skripte weglassen. Nichts davon ist Zauberei, es kostet nur Sorgfalt.
Entwicklung ist bei uns kein separater Posten, sondern zieht sich durch jedes Projekt. Diese Bereiche stecken darin.
Frontend
Umsetzung des Entwurfs in HTML und CSS, sauber strukturiert und auf allen Bildschirmgrößen geprüft. Kein Framework, wo keines nötig ist.
Performance
Bildformate, Caching, Ladereihenfolge, Schriften. Wir messen vorher und nachher, statt uns auf ein Gefühl zu verlassen.
Barrierearmut
Tastaturbedienung, sichtbare Fokusrahmen, ausreichende Kontraste, sinnvolle Beschriftungen. Hilft allen, nicht nur Menschen mit Einschränkungen.
Redaktionssystem
Anbindung an WordPress oder eine andere Lösung, mit Bausteinen, die man nicht kaputt klicken kann.
Schnittstellen
Anbindung an vorhandene Systeme, etwa Buchungstools, Warenwirtschaft oder ein Formular, das direkt im CRM landet.
Betrieb
Hosting-Einrichtung, Verschlüsselung, Sicherungen, Monitoring. Damit nach dem Launch niemand raten muss, wer zuständig ist.
Für Sie als Auftraggeber ist Code eine Blackbox. Trotzdem gibt es Merkmale, die sich auch ohne Fachwissen prüfen lassen und die viel über die Arbeitsweise verraten.
Diese Punkte sind kein Selbstzweck. Sie hängen direkt mit der Sichtbarkeit zusammen, weil Suchmaschinen dieselben Signale auswerten. Wie das zusammenspielt, steht bei der Suchmaschinenoptimierung.
Manchmal ist die Anforderung mit einer normalen Website nicht abgedeckt. Dann bauen wir die fehlende Funktion, statt drei Plugins übereinanderzulegen.
Kurz vor dem Launch entstehen die meisten Fehler, weil unter Zeitdruck gearbeitet wird. Deshalb gehen wir eine feste Liste durch, jedes Mal in derselben Reihenfolge, statt auf das Gedächtnis zu vertrauen.
Der vorletzte Punkt wird am häufigsten vergessen. Eine Seite, die drei Monate ohne Messung läuft, liefert für diesen Zeitraum keine Daten, und die lassen sich später nicht nachträglich erzeugen.
Ja. Was für Ihr Projekt entsteht, gehört Ihnen und liegt auf Ihrem Hosting. Es gibt keine Lizenz, die abläuft, und keinen Mechanismus, der die Seite abschaltet, wenn die Zusammenarbeit endet.
Nur wenn die Anforderung es rechtfertigt, etwa bei einer echten Anwendung mit vielen Zuständen. Für eine Unternehmenswebsite sind sie in der Regel Ballast: mehr Code, langsamerer erster Aufbau, mehr Abhängigkeiten bei Updates.
Als Faustregel gilt: Der wichtigste Inhalt sollte auf einem durchschnittlichen Mobilgerät in unter zweieinhalb Sekunden sichtbar sein. Wichtiger als der exakte Wert ist aber die Wahrnehmung. Eine Seite, die sofort etwas zeigt und dann nachlädt, fühlt sich schneller an als eine, die lange weiß bleibt.
Ja. Wenn Design oder Konzept woanders entstehen, setzen wir das um. Wir sagen dann allerdings dazu, wenn ein Entwurf technisch teuer wird, damit Sie vorher entscheiden können statt hinterher.
Erzählen Sie uns kurz, worum es geht. Wir melden uns persönlich, schauen uns Ihre Ausgangslage an und sagen Ihnen, was wir für sinnvoll halten.
Direkt: 0228 76389650 oder info@kennwerk.de